Ein kleiner Engel (selbstgeschrieben )

Ein engel unerkannt

Freundschaft uns schnell verband

Du warst immer da

Warst mir immer nah

Ich schätzte dich als freund sehr

Doch dann wurde mehr

Du sagtest mir

Ich were sehr wichtig dir

Du verliebtest dich

Ich glaubt es kaum in mich

Du hast erobert mein herz

Ich hoffe es spürt nie mehr schmerz

1 Kommentar 26.11.08 02:59, kommentieren

Träne rollt (selbstgeschrieben )

Traurig sitz sie da

Sie hat hat kummer

Ist ganz klar

Schon seit stunden

Sieht hats noch nicht überwunden

Den schmerz

Tief im herz

Keiner sieht sie weinn

Keiner hört sie schrein

Sie trägt eine maske

anstatt zu weinen lacht se

Alle denken sie ist froh

Keiner darf den schmerzen sehn

Sie würden es eh nicht verstehn

Und so muß sie alleine weiter gehen

Alle blicke tut sie meiden

Lieber tut sie schneiden

um vor andern nicht zu weinen

Der druck ist stark

Und sie gibt nach

Nur um am tag

Vor andern nicht zu weinen

So hat sie es nicht gewollt

Aber die träne sie rollt

1 Kommentar 26.11.08 02:58, kommentieren

Borderline (geschrieben von einer Freundin)

Guten Tag, der Herr, die Dame,
Gestatten, Borderline, so ist mein Name.

Sie kennen mich nicht? Das ist nicht schlimm.
Ich werd' Ihnen erzählen, wer ich bin.
Eine Krankheit, doch man sieht sie nicht,
aber trotzdem immer öfter man über sie spricht.

Wir Bordis sind wirklich ganz Liebe,
auch wenn wir oft verteilen Hiebe,
und die nicht immer auf den Feind,
sondern sehr oft gegen den Freund.

Dieser es gar nicht begreifen kann,
wenn er doch lieb ist, was bleibt ihm dann?
Kommt er uns nah, ganz in Vertrauen,
stoss'n wir ihn weg, er soll abhau'n.

Geht er fort, sind wir zerrissen,
weil wir im Herzen ihn so vermissen.
Der Tod uns oft als Ausweg erscheint,
doch das bin nicht Ich, die das meint.

Die Seele weint, das Herz trauert,
das heißt aber nicht, dass es lang andauert.
Im nächsten Moment empfinden wir Glück,
und das an Borderline ist die Tück'

In einem fort hin und her gerissen,
kämpfen wir Bordis stets verbissen
um ein Quentchen Glück und ein bisschen Frieden,
sind wir doch Menschen, die auch wollen lieben.

Der größte Hass, uns selber gilt,
wir können nicht umgehen mit uns mild.
Stets wir uns messen an Extremen,
dieser Weg nicht zählt zu den Bequemen.

Oft erscheint uns das Leben so schwer,
dass wir sagen: ich will nicht mehr!
Die Zweifel, die so stark an uns nagen,
sind beileibe fast nicht zu ertragen.

Die innere Qual und ohnmächt'ge Wut,
nehmen uns gänzlich jeglichen Mut.
Aggression, das erlebt manch einer,
mit Absicht wehtun, das will von uns keiner.
Doch die Verzweiflung, die sich macht breit,
bringt uns immer wieder so weit.

So können wir uns oft nicht spüren,
und das kann leider dazu führen,
dass wir uns verletzen und uns schneiden,
um so die Leere aus dem Geist zu vertreiben.

Der Schnitt, der macht keine Schmerzen,
aber doch gibt´s dann im Herzen,
ein wenig Luft, und das alleine
bringt uns ein bisschen auf die Beine.

Schwarz und Weiß, so ist uns're Welt.
Grau, sich nicht dazugesellt.
Für andere ist das schwer zu verstehen,
das ist uns klar, doch muss man auch sehen,

dass wir wahrhaftig die Täter nicht sind,
sondern Opfer, und dies meist schon als Kind.
Als Kind bereits übel missbraucht,
ist unser Glück als Erwachsene verraucht.

So sensibel wir auch sind, so eins ist klar,
wir sind immer für die and'ren da,
gerade weil wir wissen, was es heißt,
wenn die Seele leidet, uns zerreißt,

können wir mitfühlen und in Nöten
die verzweifelten Gedanken des and'ren töten.
Arrogant und borstig, so heißt es immer,
doch das stimmt nicht, nie und nimmer.

Um vor inn'rer Qual uns zu retten,
müssen wir uns hinter ‘ner Fassade verstecken.
Wir tragen ‘ne Maske, die uns schützt,
doch ist die Frage, ob sie was nützt?

Schau'n wir uns an, ins ehrliche Ich,
kommt von allein ganz unweigerlich,
Der innere Schrei, nein, so will ich nicht sein,
und wieder wir wechseln zum trughaften Schein.

Dann reden die and'ren mit uns wie mit jedem,
das aber geht leider oft stark daneben.
Denn allzuoft führt ein Wort mitunter
dazu, dass für uns die Welt geht unter.

Das versteh'n dann die and'ren nicht
und bringt sie aus dem Gleichgewicht.
Doch, was soll'n wir machen, um zu leben
und dennoch nicht zuviel von uns preiszugeben?

Es ist ein wahrhafter Drahtseilakt,
den wir vollführen, und bitte gebt acht,
vielleicht gibt's ‘nen Freund, der euch nahesteht,
dem es ganz genauso geht.

So denkt dann an die Zeilen von heut'
und so könnt ihr dann vielleicht
so manchem Freund helfen soweit,
dass er sich traut und von der Maske befreit.

1 Kommentar 26.11.08 02:55, kommentieren

Sags Mir (selbstgeschrieben)

Sag’s mir

Zeig’s mir

Beweiß es mir

Das deine Liebe nicht nur Gerede ist

Sondern da dein Herze spricht

Ich habe Angst

Angst dich zu verlieren

Kannst du die Zweifel spüren

Ich vertrau dir ganz nicht

Doch ich liebe dich

Zu oft wurde mein Vertrauen missbraucht

Meine Liebe einfach verraucht

Ich würde mich gern fallen lassen

Doch ich kann es nicht zulassen

Die Angst ist zu stark

Doch ich weiß das ich dich mag

Zu oft hat man mein Herze in den Dreck geschmissen

Zutiefe wunden in meine Seele gerissen

Zeig mir das du mich auffängst wenn ich falle

Das ich nicht auf den Boden knalle

Zeig mir das ich kann dir vertrauen

Das ich kann auf dich bauen

Siehst du die Zweifel die an mir nagen

Doch will ich nicht klagen

Spürst du mein Herze weinen

Hörst du es schreien

Hörst du meine Seele flehen

Bitte lass mich nicht gehen

Lass mich nicht im Regen stehen

1 Kommentar 26.11.08 02:53, kommentieren

Dich (selbstgeschrieben)

es viel mir schwer
nun bin ich leer
du weißt es
drei kleine Worte
so still und fein
größer kann die Bedeutung sein
auf meinem arm seh ich sie immer wieder
sie singen traurige Lieder
den du bist nah
und doch so fern
ich liebe dich
mein kleiner Stern
deine Worte kamen von Herzen
und doch bereiten sie mir Schmerzen
sie haben mich verletzt
das hast du nicht gewollt
und doch haben sie mein herz zerfetzt
und tränen über meine Wangen gerollt
ich werd mein bestes geben
und trotzdem weiter leben
unsere Freundschaft bleibt
das ist schön
trotzdem trag ich ein Trauerkleid
den
meine liebe wird nie bestehn
ich werd dich lange lieben
keiner kann es besiegen
bis ein anderer mann
mein herz erobern kann
auch mit gebrochen herzen
weiß ich sicherlich
ich liebe dich

1 Kommentar 26.11.08 02:51, kommentieren

Liebe auf das erste Wort (selbstgeschrieben)

Liebe auf den ersten blick

Dachte nicht das es so was gibt

Doch dann traf ich dich

Und verliebte mich

Wir lernten uns kennen und lieben

Wir schweben auf wolke sieben

Ich schenke dir mein herz

Pass auf das es nie mehr schmerzt

Ich muß sein gestorben

Denn ich fühl mich wie neu geboren

Ich liebe dich

Drei worte so still und fein

größer kann die Bedeutung nicht sein

Liebe auf das erste wort

Geh bitte nie wieder fort

1 Kommentar 26.11.08 02:49, kommentieren

Zwiespaltige Verzweiflung (selbstgeschrieben)

 

Es ist Nacht

kein Mensch wacht

Ich bin alleine hier draußen

Weit weg von von jeder Stadt,es ist still

Nur das Wasser tief unter mir hör ich rauschen

Fest haften mein Hände am Geländer

Wieso ? Spricht eine Stimme in meinem Kopf

Bleib hier du schaffst das

Nein schrei ich ich hab Angst

Nein ich kann nicht mehr

Ein letzter Blick zu den Sternen

Dann schließe ich meine Augen

Und merke wie mir das Geländer entgleitet

Ich falle

Doch was ist das

Eine Stimme spricht

HALT AUS ICH RETTE DICH !

Ich strecke meine Hand aus

Doch das Licht wird kleiner

Denn ich falle immer weiter

In die Dunkelheit

Ich schließe meine Augen

Und denke

Zu spät, zu spät

Es ist zu spät

1 Kommentar 26.11.08 02:48, kommentieren